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Corona-Pandemie – was bedeutet das für mein Haustier?

Das Coronavirus COVID-19 sorgt derzeit für viel Verunsicherung, alle müssen von Gewohnheiten abrücken und sich umorganisieren – so auch wir. Doch keine Sorge, wir sind weiterhin für Sie und Ihre Tiere da.

Muss ich fürchten, dass die Praxis irgendwann geschlossen wird?
Nein. Auch in diesen turbulenten Zeiten werden Ihre Haustiere bei uns weiter versorgt. Die Tiermedizin wurde von der EU-Kommission und dem Bundeslandwirtschaftsministerium als systemrelevant eingestuft, eine Schließung der Praxis ist demnach nicht zu befürchten.

Was ändert sich für mich als Tierbesitzer?
Zu Ihrem und unserem Schutze sind die Türen der Praxis derzeit verschlossen. Bitte rufen Sie kurz unter 05130/1869 an, wir holen Sie dann rein, bzw. nehmen Ihr Tier entgegen. Die Wartenden bitten wir genügend Abstand zu halten. Des Weiteren bitten wir unsere Tierbesitzer nur einzeln zu erscheinen, dies gilt auch für unsere Pferde- und Nutztierhalter. Wenn Sie sich krank fühlen oder Grippesymptome haben, bitten wir Sie zuhause zu bleiben und eine Ersatzperson zu schicken.

Kann es sein, dass mich mein Tier ansteckt?
Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, dass das Virus SARS CoV-2 Katzen und Frettchen infizieren kann, Hunde scheinen recht immun zu sein. Vielleicht haben Sie auch schon von dem infizierten Tiger in einem amerikanischen Zoo gehört? Trotz allem gibt es bisher keine wissenschaftlichen Hinweise darauf, dass Haustiere bei der Übertragung des Virus beim Menschen eine Rolle spielen, im Gegenteil. Bei den bekannten Fällen haben vermutlich die Menschen ihre Tiere angesteckt. Das ist auch der Grund, warum diagnostische Labore keine Tests für Tiere anbieten. Das Coronavirus, welches bei Katzen eine Entzündung des Bauchfells auslösen kann (FIP = feline infektiöse Peritonitis), hat im Übrigen nichts mit dem neuartigen Virus zu tun. Coronaviren, die Wiederkäuer, Schweine und Pferde befallen, lösen meist Durchfall aus.

Also keine Sorge! Nur eines gilt es eventuell zu beachten: Wenn Sie erkältet sind, sollten intensive Schmuseeinheiten vielleicht auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. 😉

vetline.de/update-katzen-und-das-coronavirus/150/4277/111685/

Wie reagieren Tiere eigentlich auf den ganzen Trubel?
Es hat sich gezeigt, dass Hunde echte Gewohnheitstiere sind. Es irritiert sie, dass Herrchen und Frauchen plötzlich den ganzen Tag zuhause sind und vielleicht andere Spazierrunden laufen. So nach dem Motto: Hatte ich am Vormittag nicht immer ausgiebig Zeit zu ruhen? Um sie mental gut auszulasten, bieten sich zu Krisenzeiten Kopf- und Nasenarbeit an. Katzen können hingegen auf Entzug sein, wenn ihre Besitzer plötzlich wieder ins Büro verschwinden.

Pferde werden durch die Auflagen in den Ställen mitunter weniger bewegt. Um Verdauungsproblemen (und einer Verfettung) vorzubeugen, sollte die Fütterung unter Umständen angepasst werden. Viel Heu ist gut für die Speichelproduktion, die Vorverdauung und den Zahnabrieb. Engmaschige Netze sorgen dafür, dass sie lange daran zu knabbern haben. Und: trotz allem langsam anweiden und für regelmäßige Bewegung sorgen.

Telefonische Beratung erhalten Sie unter 05130/1869.