Wenn es nicht auf natürlichem Wege klappt …
Regelmäßig dürfen wir als Tierärzte dabei sein, wenn Hundewelpen, Kälbchen oder Fohlen das Licht der Welt erblicken. Die Geburt ist etwas sehr Schönes, wenn alles glattgeht oder es nur leichter Unterstützung bedarf. Leider kann das Gebären der Kleinen aber auch zum Kraftakt werden – vor allem für das Muttertier, aber auch für die mitleidenden Besitzer und den Tierarzt. Zu Schwierigkeiten kann es zum Beispiel kommen, wenn ein Welpe falsch liegt, zu groß ist oder der Geburtskanal der Hündin nicht zu den Welpen passt.
Wenn sich im Verlaufe der Trächtigkeit bereits Komplikationen ankündigen, raten wir Tierbesitzern unter Umständen dazu, einen Kaiserschnitt vorzunehmen. Das ist häufiger bei den sogenannten brachyzephalen Hunderassen der Fall, also den „Kurzschnäuzern“ Mops, Bulldogge und Co. Auch bei unserer Patientin, deren vier Welpen Ihr unten im Bild seht, haben wir geahnt, dass es auf natürlichem Wege nicht klappen wird und einen geplanten Kaiserschnitt durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis: Vier lebendige Welpen und eine gesunde Mama!



