Gan(s)z schön Glück …
… hatte dieser gefiederte Patient mit seinen Besitzern! So fiel ihnen nicht nur auf, dass ihre Gans die Gefiederpflege vernachlässigte und mit einem Flügel etwas nicht stimmte, nein, sie zögerten auch keine Sekunde den Vogel operieren zu lassen. Dass der Flügel nicht zu retten war, hatte das Röntgenbild gezeigt. Dort konnten wir sehen, dass eine lang anhaltende Entzündung im Gelenk bereits zu einer kompletten Auflösung des Knochens geführt hatte. Au!
Kurzes Kopfzerbrechen bereitete die Frage, wie man das Operationsfeld beim Geflügel dieser Größe eigentlich steril bekommt? Scheren und desinfizieren wie bei Hund und Katze? Rupfen? Brühen? 😉
Wir können Euch beruhigen. Gebrüht wurde natürlich nicht, die Operation verlief komplikationslos und die Wunde ist – dank der rührenden Pflege der Besitzer – gut verheilt. Und wenn wir sehen, wie die einflüglige Gans wieder in ihrer Gänsetruppe unterwegs ist, sich des Lebens freut uns mit einem langen und einem kurzen Arm winkt, stellen wir wie so oft fest: Tierarzt sein, was gibt es schöneres?





